Donnerstag, 19. April 2012

2012: 1,143 Milliarden für Israels Kriegswaffen

Das größte U-Boot, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde, soll anscheinend noch dieses Jahr an Israel geliefert werden. Es soll in der Lage sein auch Atomwaffen einsetzen zu können.
Israel hat bereits drei U-Boote der Dolphin-Klasse erhalten, davon zwei von der Bundesregierung (also vom deutschen Steuerzahler) bezahlt, während Deutschland und Israel das dritte Boot je zur Hälfte bezahlten.
Bei den zwei weiteren 2005 an Israel verkauften Nachbauten zahlte der deutsche Steuerzahler etwa ein Drittel des Kaufpreises, maximal jedoch 333 Millionen Euro. Die ersten drei Boote kosteten jeweils rund 225 Millionen Euro. Das sechste U-Boot soll der deutsche Steuerzahler mit 136 Millionen Euro anteilig zahlen. Demnach zahlt der deutsche Steuerzahler ca. 1,143 Milliarden Euro in die Israelische Kriegskasse ein. Das wären umgerechnet in Deutschland mehr als 200.000 neue Plätze in Kindertagesstätten.
Eine vertrauliche Depesche der US-Botschaft in Tel Aviv, offenbarte, daß die U-Boot-Lieferungen als Teil einer Wiedergutmachung gesehen werden.

Freitag, 23. September 2011

Afghanistan: Luftangriffe töteten 2009 nach offiziellen Angaben 131 Kinder

Im Afghanistan-Krieg sind nach Angaben der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr 346 Kinder getötet worden.

Wie die UNO-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, am Mittwoch in Kabul mitteilte, kamen allein bei Luftangriffen der internationalen Truppen 131 Minderjährige ums Leben. Mindestens 22 seien bei nächtlichen Militäroperationen von Spezialeinheiten getötet worden. Die Taliban sind den Angaben zufolge für den Tod von 128 Kindern verantwortlich.

http://german.irib.ir/analysen/beitraege/item/108302-afghanistan-luftangriffe-t%C3%B6teten-2009-131-kinder

Israel hat seit dem Jahr 2000 ca. 1300 palästinensische Kinder vorsätzlich getötet

»New York (Farsnews) - Laut einem Bericht des offiziellen Vertreters der Vereinten Nationen hat Israel seit dem Jahr 2000 insgesamt 1300 palästinensische Kinder getötet. Wie Richard Falk bekannt gab, wurden die Kinder entweder beim Spielen oder anderen Tätigkeiten vorsätzlich zum Ziel genommen. Auf Kinder die bei kriegerischen Handlungen durch israelische Kräfte oder bei Bombardierungen ums Leben kamen, wurde nicht hingewiesen. Wie ein Reporter der Tageszeitung Al Watan aus Genf hinweisend auf den Falk-Bericht begannt gab, seien die Kinder entweder beim Fußballspielen, bei Spaziergängen am Strand oder in ihren Wohnungen beim Beobachten israelischer Soldaten durch Direktschüsse der Besatzerkräfte getötet worden. Falk wies in dem Bericht, der an den UN-Menschenrechtsrat gerichtet war darauf hin, dass allein im Jahr 2010 17 palästinensische Kinder beim Steine sammeln erschossen wurden, die sie für den Wiederaufbau ihrer beim Gaza-Krieg zerstörten Häuser verwenden wollten. Zudem seien 226 Palästinenser derzeit ohne Grund in israelischen Haftanstalten eingekerkert. Zu bemerken ist, dass Israel im Jahr 2009 Falk untersagt hatte, die Palästinensergebiete zu besuchen.«

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/125075-un-bericht-israel-hat-1300-pal%C3%A4stinensische-kinder-absichtlich-get%C3%B6tet

Terrormanagement in den Medien. Der ehemalige Korrespondent der ARD, Christoph Hörstel, packt aus.

Sollte es je Kläger geben, die über US-Personen am Internationalen Gerichtshof in Den Haag urteilen wollen, dann würden die USA auch vor militärischen Interventionen in Den Haag nicht zurückschrecken ... Der U-Bahn-Anschlag in London war kein Anschlag, sondern eine geplante und organisierte Übung. Die feiernden und tanzenden Afghanen, die über die deutschen Medien liefen, waren bezahlte Statisten. Der Link zum Film:

http://www.youtube.com/watch?v=XmlfMSqkty4

Donnerstag, 22. September 2011

Der Krieg gegen Lybien ist seit 10 Jahren geplant

http://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss&fmt=18

Wie Kriege, Armut und Terror produziert werden

Wie Kriege, Armut und Terror produziert werden. Einer der an den Schauplätzen der Weltgeschichte/Kriege aktiv für die USA tätig war packt aus. Wer die Lage im Irak, Libyen und Afghanistan verstehen will, sollte sich die Zeit für dieses Video nehmen. An dieser Stelle sei betont, dass der Islam nicht mit Humanität bestückt ist und weder Bin Laden, noch Hussein sinnvolle Anwärter auf den Friedensnobelpreis wären. Wir möchten aber verstehen können, warum so viele Menschen auf dieser Welt hungern und in Kriegen sterben müssen.

http://www.youtube.com/watch?v=SJL5_lpDP38

Donnerstag, 8. September 2011

INDECT - Der Traum der EU vom Polizeistaat wird Wirklichkeit

Nehmen wir an, Ihre Nichte hätte am 20. April Geburtstag und sie würden mit der Familie im Hotel feiern? Glück für Ihre Nichte, daß Sie dort erschienen sind. Pech für Sie, denn die Überwachungskameras haben Sie bei den Feierlichkeiten aufgezeichnet und auch wenn Sie kein terrorverdächtiger Islamist sind, so ist in Deutschland der 20. April ein verdächtiger Tag zum Feiern. Bekanntlich hatte an diesem Tag Hitler Geburtstag und somit sind Sie künftig als möglicher Staatsfeind in »Indect« verewigt.
Ihre Bestellung des neuen Sarrazin-Buches haben Sie per Telefon bei Ihrer örtlichen Buchhandlung getätigt. Das nennt man doppelt Pech, natürlich überwacht »Indect« die Telefonate und somit sind Sie als Leser der Sarrazin-Bücher, der dazu noch am 20. April gefeiert hat, ein potentiell verdächtiger Staatsfeind.
Sie nehmen Ihre geliebte Frau zu ihrem Geburtstag an die Hand, um hoch oben auf dem Bergsee in Abgeschiedenheit eine romantische Bootsfahrt zu unternehmen. Die romantische Stimmung könnte von einer »Überwachungsdrohne« (fliegende Kamera) die über Ihnen schwebt und Filmaufnahmen macht getrübt werden, denn für »Indect« sind Sie ohnehin schon als möglicher Staatsfeind registriert und der totalen Überwachung preisgegeben.
Natürlich wussten Sie nicht, daß sich Ihr Boot einer geheimen militärischen Einrichtung nähert. Nun hat »Indect« unter weiteren gespeichert, daß Sie in jugen Jahren Chemielaborant waren und die Spezialeinheit der Polizei, GSG 9 mit dem Zugriff auf Ihre Person beauftragt, weil »Indect« sie als terrorverdächtigen Staatsfeind ausgemacht hat, der gerade ein Selbstmordanschlag auf besagte militärische Einrichtung verübt. Erneut Pech für Sie und Ihrem romantischen Abend und auch Pech für die GSG9, die sie Schwerbewaffnet auf dem Bergsee gestoppt hat, denn »Indect« war noch nicht so weit, den Inhalt Ihrer Tasche zu analysieren, denn die Brotkrümmel für das Füttern der Enten hätte vielleicht laut »Indect« auch der Sprengstoff TNT sein können.
Dieses Szenario ist nur ein Beispiel dafür, daß jeder  von »Indect« betroffen sein könnte. Nun lieber UN-Leser, wenn Sie das nächste Wochenende auf dem Bergsee wollen, brauchen sie sich noch nicht nach einer Drohne umzuschauen, denn das Projekt wird frühstens im Jahr 2013 einsatzbereit sein. Bis dahin dankt die EU für Ihre Steuergelder und somit um die freundliche Unterstützung an diesem Projekt.
Was Sie über Indect wissen sollten:
Was einst als Europäischen Wirtschaftsunion zur Vereinfachung des innereuropäischen Handels ins Leben gerufen wurde, hat sich schon längst zu einem riesigen Verwaltungsmonster entwickelt, welches dem deutschen Steuerzahler Milliardenkosten verursacht. Jetzt soll uns nicht nur das Geld, sondern auch unsere Freiheit genommen werden. Um diese Informationen nicht der bloßen Verschwörungstheorie  preiszugeben nachfolgend ein Auszug aus der renommierten Wochenzeitung »Die Zeit« vom 29.9.2009 auf Ihrer Internetseite: »Die Europäische Union finanziert seit Jahresbeginn ein Forschungsprojekt, das all die bestehenden Überwachungstechnologien zu einem Instrument verbinden soll. "Indect" soll es möglich machen, daß alles gesehen und alles verfolgt werden kann. Insgesamt 14,86 Millionen Euro lässt sich die EU das auf fünf Jahre angelegte Projekt kosten ... Unter anderem soll es dazu dienen, das Internet zu durchforsten. Das Projekt will erforschen, wie sich im Netz mit automatisierten Suchroutinen "Gewalt", "Bedrohungen" und "abnormales Verhalten" finden lassen.
Gleichzeitig soll es für die Polizei zum Werkzeug werden, um "verschiedenste bewegliche Objekte" zu observieren. "Indect" soll also Daten auswerten können, um die Bewegungen von Menschen, Fahrzeugen oder Schiffen nachzuvollziehen ... Es geht nicht in erster Linie darum, Informationen aus dem Netz zu filtern. Vor allem sollen diese mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Beispielsweise mit Bildern von Videoüberwachungskameras oder mit Daten von Mobiltelefonen. Das Ziel, so scheint es: In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können.«
Unter dem Deckmantel der scheinbaren Sicherheit und der Terrorismusbekämpfung wird mit »Indect« massiver Demokratieabbau betrieben.
»Indect« soll europaweit arbeiten und alle möglichen Daten europäischer Bürger sammeln, verknüpfen und auswerten . Also werden sämtliche Überwachungstechnologien durch »Indect« gebündelt und ohne Menschliches Zutun ausgewertet.
Computer und Programme berechnen künftig unser »Gefährderpotential«. Demokratische Grundrechte werden dabei außer Acht gelassen.
2012 soll »Indect« erstmals bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen getestet werden.
2013 sollen umfangreiche Abstimmungen mit den »Industriepartnern« erfolgen, um mittels Marktstudien die Einführung der entwickelten Technik in den Polizeialltag einzuleiten. Ein eigener Arbeitskreis widmet sich dem Treffen einer »intelligence community«, der sich offensichtlich an Angehörige europäischer Nachrichtendienste richtet. Gegen Ende des Projekts sollen weitere Veranstaltungen die Schulung von Polizisten am fertigen Produkt sicherstellen.
Eine kleine Anfrage an den Deutschen Bundestag brachte am 25.11.2010 folgende Antworten »unserer« Regierung zutage:
»Deutsche Forschungsprojekte sind weder mittelbar noch unmittelbar in INDECT integriert. Zu anderen EU-Forschungsprojekten liegen der Bundesregierung keine weiteren Informationen vor ...
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Informationen vor ...
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor, die über die frei verfügbaren Informationen zu INDECT hinausgehe ...
Die Bundesregierung interpretiert diese Äußerung der EU-Kommission nicht ...
Die Bundesregierung hat dies nicht zu beurteilen ...«
Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache 17/3940
Die deutschen Partner von »Indect« sind:
InnoTec DATA G.m.b.H.  & Co. KG aus Bad Zwischenahn, PSI Transcom GmbH aus Berlin und die Bergische Universität in Wuppertal.
Weitere Informationen zu »Indect« sind auf der Internetseite www.indect-project.eu zu finden.



Noch nicht auf "Radar der Öffentlichkeit"
»FDP-Europaparlamentarier kritisiert EU-Überwachungsprojekt INDECT
Der FDP-Europaparlamentarier Alexander Alvaro hat das EU-Forschungsprojekt INDECT, bei dem ein "Intelligentes Informationssystem zur Überwachung" entwickelt werden soll, scharf kritisiert.
Der FDP-Politiker erklärte, dass INDECT von dem "Radar der Öffentlichkeit" bisher nicht erfasst werde. Auch die Kritiker im Europaparlament, zu denen Alvaro zählt, seien erst durch Bürgeranfragen darauf aufmerksam gemacht worden. Europa werde benutzt, "um unter dem Deckmantel europäischer Forschung oder von Arbeitsprojekten dann Maßnahmen einzuführen, die in einem Mitgliedsstaat so nicht durchsetzbar gewesen wären."
Kritik übte Alvaro auch an der Ethikkommission, die das Projekt begleiten soll. Prinzipiell seien Ethikkommissionen bei allen Projekten mit Relevanz für die Grundrechte notwendig: "Das Problem, dass wir nur derzeit sehen, ist, dass in dem Moment, als sich die kritischen Fragen zu dem Projekt gehäuft haben, die Ethikkommission leider dicht gemacht hat." Auch EU-Abgeordnete hätten keine Auskunft von der Kommission mehr bekommen.«
Quelle: Deutschlandradio, 18.01.2011