Patienten-Versuche in DDR-Kliniken
Nach der Injektion dauert es nur wenige Minuten, bis sich die Brustmuskeln des Patienten verkrampfen, sein Herz rast und Kopf und Rücken schmerzen. Der Patient bekommt Durchfall und hohes Fieber, die Produktion der lebensnotwendigen weißen Blutkörperchen verlangsamt sich.
So geschehen in der ehemaligen realsozialistischen DDR. Der Patient wurde Opfer eines Arzneimittelversuches, denn die antikapitalistische SED/DDR-Führung verkaufte ihre »Bürger« als Versuchskaninchen an die kapitalistische Welt. Bereits 1991 erschien ein 5-seitiger Bericht über diese Menschenversuche in dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Seit dem hat keine nennenswerte Aufarbeitung des Themas stattgefunden, lediglich Relativierungsversuche Ewiggestriger DDR-Nostalgiker, überfluten das Internet.
Im o. g. Fall geht es um ein Präperat des japanischen Pharmaproduzenten Asahi Chemical Industry. Im Zentralinstitut für Krebsforschung, wurde ein aggressives Mittel des japanischen Pharmaentwicklers getestet. Dies an überwiegend ahnungslosen Menschen in der ehemaligen DDR.
Das ganze klingt unfassbar. Allerdings für harte Divisen führte die antikapitalistische SED/DDR-Führung Menschenversuche an ihren Einwohnern durch und dies waren keine Einzelfälle. Der Missbrauch ahnungsloser Menschen als Versuchskaninchen gehört sicherlich zu den dreckigsten Geschäften, mit denen das linke SED-Regime Kasse machte. Offiziell genehmigt durch die Honecker-Regierung, wurden damit Millionen DM kassiert. Das Geld ging an die Berliner Import & Export GmbH (BIEG) von Alexander Schalck-Golodkowski, dem Devisenbeschaffer der DDR.
Dieser »Pharmastrich«, wie er in Insiderkreisen genannt wurde, existierte zumindest von 1984-1989, wobei die »Freier« nicht selten aus dem Westen kamen. »Gespritzt und geschluckt wurde, was die Forschungslabors der West-Konzerne hergaben: Betablocker, Antidepressiva, Zytostatiker und schließlich auch Wirkstoffe aus den Genlabors«, weiß Der Spiegel in seiner Ausgabe 6/1991 zu berichten. Helmut Koch vom DDR-Arzneimittelinstitut: »Unsere Krankenhäuser waren ständig überbucht.«
Prof. Dr. Hans-Dieter Faulhaber (68), Herzspezialist, praktizierte in Berlin-Buch am Institut für Herz-Kreislaufkrankheiten und war einer von vielen Ärzten, die diese Versuche an Menschen in der DDR durchführten. »Wir waren sehr interessiert an den Medikamententests der westlichen Pharmakonzerne.« … »Ich habe meine Patienten über die Tests aufgeklärt, kann jedoch nicht ausschließen, dass es dabei auch schon mal zu Versäumnissen kam.« … »Ich kann nicht leugnen, dass wir DDR-Ärzte großes wissenschaftliches Interesse an den neuen Medikamenten hatten«, sagte Faulhaber in einem Interview mit der Bild-Zeitung.
Bei einem Präparat, mit dem am Ostberliner Institut für Herz-Kreislaufforschung Versuche durchgeführt wurden, starb ein Mann am 4. August 1989, kurz nach dem Ende der Testreihe an einem Herztod.
[Auszug aus der Schrift Menschenversuche in der DDR, ISBN 978-3927773-63-9, vaws-musicfactory@t-online.de]
Freitag, 22. Oktober 2010
Dienstag, 12. Oktober 2010
Massaker-Opfer in Tschechien
Der Zweite Weltkrieg wird offensichtlich immer allgegenwärtig bleiben. Im August 2010 wurden nahe dem Ort Dobrenz menschliche Überreste entdeckt. Dabei soll es sich um die Gebeine von 15 Deutschen handeln, die dort am 19. Mai 1945 umgebracht wurden.
Am 19. Mai 1945 hatte eine alkoholisierte Horde tschechischer "Revolutionäre" unter ihrem selbsternannten Führer 15 Deutsche aus mehreren Dörfern bei Dobrenz zusammengetrieben. Nachdem sie unter Schläge ihre eigenen Gräber schaufelten wurden die Deutschen erschossen oder mit Hacken und Schaufeln erschlagen. Anschließend feierten die Mörder ihre Tat in einem Gasthaus und brüsteten sich offen mit dem Mord. Einige Täter arbeiteten später unter dem kommunistischen Regime bei der Polizei und der Staatssicherheit.Auch wenn der Fall in Tschechien seit Langem bekannt war, so bedurfte es der Recherchen eines tschechischen Journalisten, um die Polizei zur Aufnahme von Ermittlungen zu bewegen.
Am 19. Mai 1945 hatte eine alkoholisierte Horde tschechischer "Revolutionäre" unter ihrem selbsternannten Führer 15 Deutsche aus mehreren Dörfern bei Dobrenz zusammengetrieben. Nachdem sie unter Schläge ihre eigenen Gräber schaufelten wurden die Deutschen erschossen oder mit Hacken und Schaufeln erschlagen. Anschließend feierten die Mörder ihre Tat in einem Gasthaus und brüsteten sich offen mit dem Mord. Einige Täter arbeiteten später unter dem kommunistischen Regime bei der Polizei und der Staatssicherheit.Auch wenn der Fall in Tschechien seit Langem bekannt war, so bedurfte es der Recherchen eines tschechischen Journalisten, um die Polizei zur Aufnahme von Ermittlungen zu bewegen.
Das Gold der Bundesbank
Die deutsche Zentralbank verfügt, mit 3433 Tonnen Gold, über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Dass die Masse der deutschen Goldreserven nicht in den Tresoren der Bundesbank in Frankfurt lagert, sondern in den USA und London, geht auf den Kalten Krieg zurück. Wäre es zur Intervention gekommen und hätten die russischen Panzerspitzen Frankfurt erreicht, wäre das Gold verloren gewesen. Aus diesem Grund entschloss man sich zu einer Lagerung im Ausland. Die Notwendigkeit dazu besteht heute, 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, nicht mehr.
Trotzdem war man in Washington und London bislang absolut nicht begeistert von Plänen das deutsche Gold wieder nach Deutschland zurückzuholen. Die Frage des Lagerorts der deutschen Goldreserven ist auch eine Antwort auf die Frage, wie es um die Souveränität unseres Landes wirklich bestellt ist. Auf dem Papier sind wir ein souveräner Staat, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Ein Beweis ist das als »Blessing Brief« bekannt gewordene Zugeständnis von Karl Blessing an die USA. Blessing stand von 1958 bis 1970 der Bundesbank vor. Ende der Sechzigerjahre verlangten die USA einen neuen finanziellen Ausgleich für ihre Stationierungskosten in Deutschland. Man einigte sich darauf, daß die Bundesbank ihre Goldreserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA militärische Stützpunkte in Deutschland unterhält.
Warum legen die USA so großen Wert darauf, die deutschen Goldreserven bei sich zu haben? Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte: »Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand.« Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.
2010 liegt immer noch der Großteil der Goldreserven in den USA. Solange diese im Ausland lagern, ist die Bundesregierung leichter erpressbar. Es müsste also das Ziel jeder Regierung sein, diesen nicht optimalen Zustand schnellstmöglich zu beenden.
Trotzdem war man in Washington und London bislang absolut nicht begeistert von Plänen das deutsche Gold wieder nach Deutschland zurückzuholen. Die Frage des Lagerorts der deutschen Goldreserven ist auch eine Antwort auf die Frage, wie es um die Souveränität unseres Landes wirklich bestellt ist. Auf dem Papier sind wir ein souveräner Staat, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Ein Beweis ist das als »Blessing Brief« bekannt gewordene Zugeständnis von Karl Blessing an die USA. Blessing stand von 1958 bis 1970 der Bundesbank vor. Ende der Sechzigerjahre verlangten die USA einen neuen finanziellen Ausgleich für ihre Stationierungskosten in Deutschland. Man einigte sich darauf, daß die Bundesbank ihre Goldreserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA militärische Stützpunkte in Deutschland unterhält.
Warum legen die USA so großen Wert darauf, die deutschen Goldreserven bei sich zu haben? Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte: »Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand.« Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.
2010 liegt immer noch der Großteil der Goldreserven in den USA. Solange diese im Ausland lagern, ist die Bundesregierung leichter erpressbar. Es müsste also das Ziel jeder Regierung sein, diesen nicht optimalen Zustand schnellstmöglich zu beenden.
Atomwaffen in Deutschland
Immer noch lagern in Deutschland (Büchel) 20 Atomwaffen. Die jahrelange Debatte um diese Vernichtungswaffen hat bisher nicht zur endgültigen Verbannung dieser Waffen aus Deutschland geführt. Am 22. April 2009 stellten Abgeordnete der FDP im Deutschen Bundestag den Antrag, dass die bis heute in Deutschland stationierten Nuklearwaffen der USA abgezogen werden sollen. Das deutsche Verteidigungsministerium hingegen hat die anhaltende Präsenz von US-Nuklearwaffen in Deutschland verteidigt. Offen bleibt zudem die Frage, ob die Bundesregierung aufgrund des in Teilen immer noch gültigen »Besatzungsrechts«, in dieser Angelegenheit freie Entscheidungsgewalt hat.
Kinderarmut drastisch gestiegen
Vor fünf Jahren trat Hartz IV in Kraft. Dazu erklärt der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes Thomas Krüger: »Nach fünf Jahren Hartz IV müssen wir feststellen, dass die Kinder- und Jugendarmut drastisch gestiegen ist.« In Deutschland sind nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes fast 3 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen, d.h. keine andere Altersgruppe ist so stark betroffen.
Das Massaker von Treuenbrietzen
Am 23. April 1945 erschoss die Rote Armee etwa 1000 Zivilisten in der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen. Die DDR verordnete Schweigen. Günter Eiserbeck hat noch jedes Detail der Szene in Erinnerung: Sein Großvater wird von einem Uniformierten gefragt: »Du Deutscher?« Als der alte Mann bejaht, wird er weggerissen, auf die Knie gezwungen, der Uniformierte drückt ihm den Lauf einer Pistole in den Nacken und erschießt ihn. Geschehen ist das am 23. April 1945 am Ortsausgang der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen. Eiserbeck war damals sieben Jahre alt. Er weiß noch, dass er den leblosen Großvater dort liegen sah, das Gesicht auf dem nassen Waldboden, und dass er jämmerlich geweint und nichts begriffen hatte. Ingeborg Grabow, die damals 21 Jahre alt war: »Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sie Männer aus der Stadt in den Wald führten«, sagt die zierliche Dame, eine ehemalige Deutschlehrerin. Heute ist sie 85 Jahre alt. Damals im Wald seien die Männer regelrecht hingerichtet worden. In der Kleinstadt wurde jahrzehntelang über dieses Massaker geschwiegen.
Dieses Massaker der Roten Armee bleibt ungesühnt. »Wegen eines Verfahrenshindernisses« habe die Staatsanwaltschaft Potsdam das Verfahren wegen Mordes eingestellt, teilte Oberstaatsanwalt Helmut Lange mit. Bei dem »Hindernis« handele es sich nach einer Stellungnahme des Bundesjustizministeriums um den Artikel III des Kontrollratsgesetzes Nr. 4 vom 20. Oktober 1945. Er schloss die Zuständigkeit deutscher Gerichte für strafbare Handlungen von Militärpersonen der Alliierten Streitkräfte oder Alliierte Staatsangehörige aus. »Nach diesem Gesetz können wir nicht weiter ermitteln«, sagte der Oberstaatsanwalt. Deutschland unterliegt also immer noch dem Alliierten Besatzungsrecht.
Dieses Massaker der Roten Armee bleibt ungesühnt. »Wegen eines Verfahrenshindernisses« habe die Staatsanwaltschaft Potsdam das Verfahren wegen Mordes eingestellt, teilte Oberstaatsanwalt Helmut Lange mit. Bei dem »Hindernis« handele es sich nach einer Stellungnahme des Bundesjustizministeriums um den Artikel III des Kontrollratsgesetzes Nr. 4 vom 20. Oktober 1945. Er schloss die Zuständigkeit deutscher Gerichte für strafbare Handlungen von Militärpersonen der Alliierten Streitkräfte oder Alliierte Staatsangehörige aus. »Nach diesem Gesetz können wir nicht weiter ermitteln«, sagte der Oberstaatsanwalt. Deutschland unterliegt also immer noch dem Alliierten Besatzungsrecht.
Deutsche Soldaten in Israel
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte am Freitag, dass deutsche Piloten in Israel den Umgang mit der Drohne Heron 1 üben. Die »Financial Times Deutschland« hatte berichtet, die Soldaten würden unter Anleitung der israelischen Luftwaffe und des Flugzeugbauers »Israel Aerospace Industrie«, in die Handhabung des unbemannten Flugkörpers eingewiesen. Der Lehrgang dauere sechs Wochen. Ab März wolle die Bundeswehr drei Drohnen in Afghanistan einsetzen, wo die Aufklärungskapazitäten angesichts der militärischen Eskalation dringend gebraucht werden. Über die Kosten dieses Unternehmens liegen uns noch keine Informationen vor. Fest steht: Der deutsche Steuerzahler kommt dafür auf.
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